Die Österreichischen Bundesforste sind das Naturunternehmen Österreichs. Sie pflegen, schützen und bewirtschaften die natürlichen Ressourcen im Eigentum der Republik – Wälder, Seen und Berge – nachhaltig, verantwortungsbewusst und im Interesse aller.

 

Mit 850.000 Hektar betreuter Naturfläche ist die Österreichische Bundesforste AG (ÖBf AG) der größte Naturraumbewirtschafter des Landes, 10 % der Staatsfläche, darunter 74 der größeren Seen und 15 % der Waldflächen sind ihr anvertraut. Für rund die Hälfte der Flächen gelten naturschutzfachliche Bestimmungen, rund ein Drittel des Waldes im Gebirge ist als Schutzwald ausgewiesen.

 

Kerngeschäft des Unternehmens ist die Forstwirtschaft mit den damit verbundenen Jagd- und Fischereiaktivitäten. Immer wichtiger für den Unternehmenserfolg werden die Geschäftsfelder Immobilien, Dienstleistungen und Erneuerbare Energie.Nachhaltigkeit ist dabei das zentrale Leitprinzip des Unternehmens: Der Natur wird nicht mehr entnommen als wieder nachwächst, ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Interessen werden laufend bewertet und im Sinne des Gemeinwohls bestmöglich ausgeglichen.

 

Den Herausforderungen der Klimakrise begegnen die Bundesforste mit einer aktiven Waldbewirtschaftung unter dem Motto „Wald der Zukunft“. Denn nur ein nachhaltig bewirtschafteter Wald ist den künftigen ökologischen und gesellschaftlichen Anforderungen gewachsen. Die Wälder im Rahmen der Bioökonomie zu nützen und sie für den Erhalt der Biodiversität zu schützen, geht dabei Hand in Hand. Mit dem stetigen Ausbau erneuerbarer Energien aus Kleinwasserkraft, Windkraft und Photovoltaik tragen die Bundesforste aktiv zur Energiewende in Österreich bei. 

 

Die ÖBf AG steht im Alleineigentum der Republik Österreich und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter*innen in 14 Forst- und Nationalparkbetrieben, die sich auf sechs Bundesländer verteilen. Sitz der Unternehmensleitung ist Purkersdorf im Wienerwald (NÖ).

 

Mehr Infos unter www.bundesforste.at  

Vorderer Gosausee

Foto: Franz Hajek